Gekonnt geschäftlich telefonieren: Worauf kommt es an?

Wer vor der Existenzgründung steht, beweist Initiative und Mut, um beruflich zu neuen Ufern aufzubrechen. Natürlich ist sorgfältige Planung erforderlich, damit sich der Sprung ins kalte Wasser später auszahlt. Doch selbst die beste Geschäftsidee und leidenschaftlicher Einsatz für das eigene Unternehmen sind keine Garanten für Erfolg. So hapert es manchmal einfach daran, dass der wichtige Bereich der Kommunikation mit Kunden als eher vernachlässigbare Größe eingestuft wird. Nicht selten herrscht die Ansicht vor, dass sich die eigenen Dienstleistungen oder Produkte als überzeugend genug ausweisen. Existenzgründer tappen ebenso leicht in diese Falle wie Jungunternehmer, die bereits am Markt teilnehmen und selbst gestandene Unternehmer unterliegen bisweilen diesem Irrglauben.

Eine zielführende, gelingende Kommunikation mit Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern gehört jedoch zur unverzichtbaren Basis jeder Geschäftstätigkeit. Insbesondere bei Telefonaten gilt es, über Know-how zur sicheren Gesprächsführung zu verfügen, die richtige Taktik anzuwenden und potenzielle Fallstricke zu erkennen, zumal die nonverbale Ebene – Gestik und Mimik – entfällt. In unseren Seminaren für Existenzgründung, die wir an den Standorten Hamburg, Hannover, Kassel und Göttingen durchführen, vermitteln wir Ihnen gerne grundlegendes Wissen.

Privates oder geschäftliches Telefonat – der feine, gar nicht so kleine Unterschied

Telefonieren kann doch jeder. Stimmt diese Annahme? Eher nicht. Selbst im privaten Bereich laufen Gespräche manchmal aus dem Ruder, obwohl sich beide Gesprächspartner in der Regel kennen. Wenn wir private Telefongespräche führen, eröffnen sich uns außerdem deutlich vielfältigere Möglichkeiten der Gesprächsführung. Dies zeigt sich bereits bei der Gesprächseröffnung, die beispielsweise mit einem flapsigen „Hey“ beginnt, nachdem wir den Anrufer erkannt haben. Die Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten unserer momentanen Gefühlslage ist ebenfalls breit gefächert und reicht von amüsiert oder erfreut über ernst bis hin zu bedrückt oder verärgert. Zudem steht uns die Option offen, dem Anrufer zu signalisieren, dass er im Moment stört und wir jetzt keine Zeit für ihn haben.

All dies sind No-Gos im Falle von geschäftlichen Telefonaten. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Tabubrüche, die den Anrufer irritieren können. Was beim privaten Telefonieren unter Umständen noch tolerabel ist, gilt während geschäftlicher Telefonate als absolutes Fehlverhalten:

– Ess- oder Trinkgeräusche
– Rauchen
– Hintergrundgeräusche (z. B. Musik)
– Telefonieren mit Headset und dabei Weiterarbeiten (z. B. hörbare Tasturanschläge)
– vernehmbares Blättern in Unterlagen (ohne Sachbezug zum Anrufer)
– Gespräche mit anderen im Raum befindlichen Personen weiterführen (z. B. Anweisungen erteilen)

Was erwarten Kunden bei einem geschäftlichen Telefonat?

Ein Kunde oder potenzieller Auftraggeber erwartet in erster Linie Professionalität, die sich auch am Telefon verdeutlicht. Freundlichkeit und volle Aufmerksamkeit für das Anliegen des Anrufers fungieren als Wegbereiter, um das Gespräch in eine vorteilhafte Richtung zu lenken. Ob der Anrufer Fragen zu Produkten oder Dienstleistungen hat, einen Auftrag vergeben oder eine Beschwerde anbringen möchte, es geht immer darum, eine gute Gesprächsatmosphäre zu erzeugen, die dem Anrufer positiv in Erinnerung bleibt. Dazu gehört die Wahl der richtigen Tonlage ebenso wie die Anpassung der Sprechgeschwindigkeit an die des Gesprächspartners. Wer sich auf seinen Gesprächspartner konzentriert, ihm freundlich und – auch bei kritischen Anmerkungen – offen begegnet, wer sich zudem um adäquate Lösungen kümmert, der befindet sich mitten im Empfehlungsmarketing. So zieht eine herausragende Servicequalität weite Kreise und spricht sich herum.

Diese Chance zur langfristigen Kundenbindung und Neukundengewinnung sollten sich Jungunternehmer nicht entgehen lassen. Es hängt somit viel davon ab, ob Telefonate, die oft den Erstkontakt zwischen Unternehmen und Kunden oder Auftragebern darstellen, optimal verlaufen. Wie jemand telefoniert, kann spontan Sympathie oder Antipathie auslösen, sodass das Gesprächsverhalten am Telefon fast wichtiger ist als die zu besprechenden Inhalte. So entscheidet sich oft bereits beim ersten Telefonat, ob sich aus dem Kontakt eine Geschäfts- oder Kundenbeziehung entwickelt.

Unser Ziel: Ihr Erfolg – auch am Telefon

Der Kunde ist König. Tatsächlich? Angesichts des katastrophalen Telefonservice, den viele Unternehmen ihren Kunden zumuten, ist die viel zitierte Service-Wüste Deutschland noch längst nicht als Relikt vergangener Tage anzusehen. In unserem Seminar für Existenzgründer und Jungunternehmer vermitteln wir die wichtigsten Grundlagen erfolgreichen Telefonierens. Unsere Teilnehmer lernen Schritt für Schritt, wie sie ihre Marktstellung mit gut geführten Telefonaten beeinflussen und sich positiv von der Konkurrenz abheben können.

Stellen Sie die Weichen jetzt und buchen Sie unser Seminar in Hamburg, Hannover, Kassel oder Göttingen. Wir freuen uns darauf, Sie vor Ort persönlich kennenzulernen, und unterstützen Sie gerne tatkräftig auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmer.

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